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Aus alt mach neu: Baiser-Käsekuchen

Diejenigen von euch, die schon länger Packt*s An! verfolgen werden sich jetzt vielleicht etwas wundern, dass ich erneut einen Baiser-Käsekuchen poste.

Nein, ich hab nicht vergessen, dass ich das absolut identische Rezept ganz am Anfang von Packt*s An! bereits vorgestellt hatte, aber im Rahmen der gesamten Um- und Neugestaltung von Packt*s An! werde ich nach und nach nicht nur mit neuen Rezepten glänzen sondern auch vor allem alten Rezepten zu neuem Glanz verhelfen.

Damals habe ich den Kuchen noch mit meiner alten Pocketcam, bei schlechtem Licht und mit Blitz photografiert und eine so unvorteilhafte Aufnahme wird dieser gebackenen Köstlichkeit einfach nicht gerecht.

Da wir Anfang Februar eigentlich immer einen großen Geburtstagsmarathon feiern bot es sich an den Baiser-Käsekuchen neu aufzusetzen und ihn euch noch schöner denn je zuvor zu präsentieren.

Und er ist und bleibt eine Wucht …

Baiser-Käsekuchen

Baiser_Kaesekuchen_1

Baiser_Kaesekuchen_2

Für den Teig

200g Mehl
50g Zucker
125g Butter
1 Eigelb
1EL eiskaltes Wasser und eine Prise Salz
Außerdem Trockenerbsen und eine 26cm Springform

Für die Füllung

50g Butter, Zimmertemperatur
7 Eier plus 1 Eiweiß
3EL Zucker
500g Magerquark
150g Zucker
Jeweils 1EL Vanillezucker, Mehl und Speisestärke

Für das Baiser

2 Eiweiß
125g Zucker
1 TL Zitronensaft
1 Prise Salz

Zunächst wird der Mürbeteig vorbereitet. (Da der 30 Minuten ruhen und kühlen muss lohnt es sich noch nicht den Backofen vorzuheizen.)

Also ein Ei trennen – das Eiweiß für die Baisermasse aufheben und kalt stellen. Dann 200g Mehl, 50g Zucker, 125g Butter und das Eigelb sowie ca. einen Esslöffel eiskaltes Wasser zu einem glatten Mürbeteig verkneten – die Prise Salz nicht vergessen! Eine schöne Kugel formen, in Folie wickeln und  eine gute Halbestunde kalt stellen.

So, jetzt kann der Backofen vorgeheizt werden. Bei Umluft reichen 175°, Gas: Stufe 3.
Den Teig auf etwas Mehl zu einer runden Platte ausrollen, dabei nicht zu viel mit Händen arbeiten, damit der Teig nicht warm wird. Die Springform mit Butter fetten mit dem Teig auslegen und am Rand gut andrücken (Wer mag kann zur Sicherheit nach dem fetten die Form auch noch mehlieren – Antiklebgarantie!). Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen und mit Backpapier belegen und mit den Trockenerbsen beschweren. Im warmen 15-20 Minuten vorbacken.

Als nächstes 50g Butter schmelzen und abkühlen lassen. 7 Eier trennen. 1 Eiweiß separat trennen und zum kalt gestellten Eiweiß für die Baisermasse geben. Eigelb, Magerquark, 150g Zucker, Vanillezucker, Zitronenabrieb, 1 Esslöffel Mehl und Stärke verrühren. Zum Schluß die flüssige, kühle Butter nach und nach unterrühren.

6 Eiweiß sehr steif schlagen, dabei 3 Esslöffel Zucker einrieseln lassen. Eischnee vorsichtig unter die Quarkmasse heben. Abschmecken und eventuell nachwürzen. (Ich persönlich mag’s zitronig und gebe etwas mehr Zitronenabrieb dazu – wer mag kann auch noch Orangenabrieb z.B. untermengen.)

Den Boden aus dem Ofen nehmen und die Temperatur auf 150° Umluft, Gas: Stufe 2 senken. Die Erbsen samt Backpapier herausheben. Die Quarkmasse gleichmäßig auf den Boden streichen. Etwa 30 Minuten backen, bis der Kuchen gold-gelb ist.

In der Zwischenzeit, kurz vor Ende der 30 Minuten Backzeit, die zwei kalt gestellten Eiweiße ebenfalls sehr steif schlagen, dabei 125g Zucker langsam einrieseln lassen – eine Prise Salz unterstützt die Festigkeit der Masse. Den Zitronensaft erst zum Schluss unterrühren.

Die Baisermasse den 30 Minuten Backzeit locker auf den Kuchen streichen, dabei schöne Zipfel ziehen.
Den Kuchen weitere 15 Minuten fertig backen, auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Baiser_Kaesekuchen_2

Ich habe den Kuchen noch mit frischen Brom-, Him- und roten Johannisbeeren dekoriert – zum Nachahmen empfiehlt es sich einen kleinen Rand ohne Baisermasse frei zu lassen, dann lassen sich die Beeren hübscher arrangieren … und so heißt es mal wieder:

Packt’s An – mehr Käse in den Kuchen!

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