Alle Artikel mit dem Schlagwort: Chicorée

Camembert-Grilled-Cheese mit Apfel und Preiselbeeren

Was gibt’s eigentlich perverseres als kross gebackenen, gold-gelben, zerfließenden Camembert mit Preiselbeeren? Richtig, eigentlich ist das nur noch zu toppen wenn man das ganze noch zwischen zwei Scheiben Toast packt, mit Apfelscheiben auftürmt und dann gold-gelb angrillt. Dazu gab’s übrigens einen knackigen Chicorée Salat mit gerösteten Walnüssen. Der perfekte Winter-Meine-Figur-Ist-Mir-Gerad-Mal-Egal-Zwischendurch-Snack. Oder aber geeignet für Abende, an denen einfach mal alles scheisse ist und man dringendst einer innere Umarmung benötigt. Ich glaub man nennt es auch: Soulfood! Camembert-Grilled-Cheese mit Apfel und Preiselbeeren, dazu Chicorée Salat Für 1 Esser: 2 Scheiben Weißbrot (ich hab Tramezzini benutzt, ein schönes Kastenweissbrot ist aber auch herrlich oder einfach nur Toast!) 1 kleiner, herrlich stinkender Camembert 2 EL wilde Preiselbeeren 1 Braeburn Apfel 2 Chicorée 6 Walnusskerne 2 EL gehackte Petersilie 1 kleine Schalotte 1EL mildes Olivenöl 2EL Apfelessig 1TL mittelscharfer Senf 1TL Rübenkraut Pfeffer und Salz Neutrales Öl zum braten Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten bis sie gold-gelb sind und fein duften, aus der Pfanne nehmen und grob zerhacken. Schalotte sehr fein würfeln, Petersilie ebenfalls fein hacken. In …

Ein gar nicht mal so schlecht schmeckendes Belgisches Gericht, oder: Gratinierte Chicorée-Schinken-Röllchen, mit Butterkartoffeln

Schon als ich klein war, äußerst klein – noch mit Milchzähnen klein – hatte ich bereits einen äußerst distinguierten Geschmack. So kam mir nichts zwischen die Zähne, das ich nicht kannte. Probiert wurde schon, aber es konnte durchaus passieren, dass das Gericht meiner strengen Beurteilung nicht standhalten konnte. Selbst heute noch erzählt man mir, dass es ausgerechnet diesem Gericht so widerfahren sei. Ich muss zwischen drei und vier Jahren alt gewesen sein, als ein befreundetes Paar meiner Eltern, meinen Bruder und mich eines Abends gehütet haben. Meine Eltern waren auf Jück – behaupte ich jetzt einfach mal, es sei ihnen gegönnt. Und wie verantwortungsvolle Freunde das so machen, wurde den Kindern auch etwas gekocht. Wir wurden an den Tisch gesetzt, das Essen wurde serviert und als ein „Belgisches Gericht“ vorgestellt. Ich stelle mir vor, wie ich da sass: Klein, mit Pony, konnte die Gabel kaum halten, mit einem Lätzchen umgebunden, und fange an, eher ungeschickt, das „Belgische Gericht“ zu essen. Viel kann ich davon nicht gegessen haben, denn die Erzählung besagt, dass ich relativ schnell, …