Tsukemono Ingwer – Japanisch eingelegt

Bei uns kennt man an erster Stelle sauer eingelegte Gürkchen. Die japanische Variante nennt sich “Tsukemono” und besteht aus verschiedenen Gemüsesorten. Der frische, süß- oder salzig-saure Geschmack der eingelegten Gemüse passt perfekt zu herzhaften Speisen, in Japan werden sie meist als kleine Beilage serviert.

Zu Reis und Fleischgerichten passt Tsukemono besonders gut, aber auch zu Sushi oder als Snack zu Sake oder Bier schmeckt es wunderbar. Ich pimpe sogar meine Butterbrote mit Tsukemono. Außerdem ist es eine hübsche Garnitur für Gerichte, wie zum Beispiel für japanisches Curry (Kare). Tsukemono wirkt erfrischend, man spricht davon, dass sie die Geschmackspalette reinigen, und schaffen dadurch einen herrlichen Ausgleich zu reichhaltigen Speisen.

Durch Fermentieren bekommt das Gemüse einen extra Schub an Nährstoffen, Vitaminen, Antioxidantien und Probiotika. Tsukemono sind makrobiotisch, was sich positiv auf die Darmgesundheit auswirkt, außerdem regulieren sie den Säureüberschuss im Magen. Nur mal so ganz nebenbei erwähnt …

Lange Rede kurzer Sinn: Ist lecker und solltet ihr probieren!

Tsukemono kann mit fast jedem Gemüse hergestellt werden und in verschiedenen Flüssigkeiten eingelegt werden. So entstehen unzählige Varianten der beliebten Beilage. Es gibt unter anderem Tsukemono in Reisessig, Salz, Sojasauce, Reiskleie und Miso, wobei jede Flüssigkeit einen besonderen Geschmack gibt. Und natürlich hat jede Familie auch ihr eigenes Tsukemono-Rezept.

In Asia Supermärkten findet ihr fertiges Tsukemono und könnt dabei zwischen 20 bis 50 verschiedenen Varianten wählen. Mit anderen Worten, diese köstlichen Ingwerstifte sind nur eine Sorte von vielen.

Geschmacklich ist er salzig-sauer eingelegt und passt wunderbar zu herzhaften Brotzeiten, Käse, Currys und deftigen Eintöpfen.

Tsukemono Ingwer