RestaurantsRestaurant Amabile – Ausgang im Belgischen

Restaurant Amabile – Ausgang im Belgischen

Französisch, mediterran, crosskulturell, saisonal – gemütlich, gesellig, ruhig, romantisch

Restaurant Amabile am Rathenauplatz

Wir haben Februar – Februar heißt in unserer Familie: Geburtstag – unter anderem meiner!

Und da man sich an Geburtstagen ruhig mal etwas gönnen kann und sollte hatten wir uns dazu entschieden das Amabile zu testen. Das kleine gemütliche Restaurant befindet sich praktischer weise auch noch fußläufig von uns entfernt und so liefen wir in aller Ruhe, unserem Glück noch nicht bewusst, Richtung Abendessen.

Aus Beschreibungen, Kritiken und von der Amabile eigenen Seite konnten wir zwar schon erahnen, dass wir nicht ganz daneben gegriffen haben konnten, aber oft kommt es dann ja doch ganz anders als erwartet.

Empfangen wurden wir von großen, Kerzen beleuchteten Fenstern, weißen Tischdecken, rustikalem Holzdielenboden und einer köstlich klingenden Speisenkarte. Der Service freundlich, zuvorkommend und unaufdringlich.

Was ich persönlich sehr am Amabile schätze, ist die Auslegung des Restaurants auf Menus. Für sehr angemessene Preise kann man zwischen verschiedensten Menu-Arten wählen, die mit Sicherheit keine Wünsche offen lassen. Wir persönlich haben an dem Abend beschlossen à la Carte zu essen und wollten, als das letzte Krümelchen auch noch aufgegessen war, am liebsten wieder von vorne anfangen.

Beginnen durften wir mit einem kleinen aber feinen Gruß aus der Küche: im Glas servierter Pulpo Salat – einfach, zart, unprätentiös – dazu selbstgebackenes Paprikabrot, Parmesanbutter und Zitronenöl … ein gelungener Auftakt zu einem rundum wundervollen Abend.

Als Vorspeise gab's zum einen Jakobsmuschel-Canneloni mit gebratenem Fenchel und Orangenvinaigrette, als auch Tatar vom Kalbsfilet auf rote Bete-Carpaccio und Estragon-Senfsauce. Beide Gerichte handwerklich Einwand frei und köstlich, wobei ich zugeben muss etwas eifersüchtig auf Toms Canneloni gewesen zu sein, weil die besonders hervorstachen. Als Hauptspeise gab's Lammkrone mit Meerrettich-Tomatenkruste, geschmorte rote Zwiebeln und Kräuter-Grießstrudel und für mich Kaninchenkeule geschmort mit Weißwein und groben Senf, Wirsing mit Speck und Creme fraiche, Reisblinis – muss ich viel mehr sagen?

Eigentlich waren wir beide zu diesem Zeitpunkt wirklich schon sehr gut gesättigt, konnten und wollten allerdings auf etwas Süßes und ein wenig Käse doch nicht verzichten und waren dann umso überraschter als ein weiterer Gruß aus der Küche überbracht wurde, nämlich eine Dill Crème Brûlée mit kackiger Karamellschicht … Womit wir letzten Endes doch auf ein fast fünf Gänge Menü gekommen sind. 

Die Preise bewegen sich für die Vorspeisen zwischen 10 und 15 Euro, die Hauptgerichte zwischen 20 und 24 Euro, das drei-Gänge-Überraschungsmenu ab zwei Personen für 35.- Euro – die Karte kann übrigens hier online bereits gelesen werden!

Absolut Glückselig sind wir an dem Abend wieder nach Hause spaziert mit der Überzeugung etwas ganz besonderes entdeckt zu haben und freuen uns schon jetzt auf unseren kommenden Besuch im Amabile – hoffentlich wenn die Abende etwas milder sind, damit wir draußen auf der Terrasse sitzen können …

 

Packt's An! Amabile: muss probiert werden

p.s. Tischreservierung empfiehlt sich!

 

 

Restaurant Amabile 

Görresstr. 2
50674 Köln

Tel. 0221 – 21 91 01
Fax 0221 – 21 81 01 

 

Täglich  18:00 – 01:00 Uhr
Mo, So Ruhetag

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