HauptspeiseSpaghetti Napoli – die einfachste Pastasauce der Welt

Spaghetti Napoli – die einfachste Pastasauce der Welt

Tomaten sind Früchte des Sommer. Von der Sonne geküsst schmecken sie herrlich fruchtig-süß und verbreiten sommerliche Aromen.

Es war mal wieder ein langer Tag? Die Laune geknickt? Der Magen grummelt, aber die Zeit reicht nur für ein schnelles Abendessen? Hände weg von dem Fertigfraß: hier kommt die Gutelaunegarantie – fertig in nur 20 Minuten!

Mamma Miracoli muss nicht nur Dorfälteste sondern auch eine der Dorf Weisen gewesen sein um so ein grandioses Gericht erfunden zu haben – und da im heutige Zeitalter schmackhafte Tomaten ganzjährig erhältlich sind, gibt es überhaupt keinen Grund sie nicht gleich selber zu kochen!

Spaghetti Napoli

Rezept für 2-3:

wenn's besonders schnell gehen soll 1 große Dose Schältomaten
je 2-3 Zweige frischer Oregano, Thymian, Rosmarin und Basilikum
2-3 EL Würztomatenmark
1 rote Zwiebel
1-2 Zehen Knoblauch (je nach Geschmack)
Pfeffer, Salz, eine Prise Cayenne
Olivenöl

Frischer Parmesan (bitte nicht dieses Trockenaggregat, das eigentlich Hühnern verfüttert werden sollte … )
und eine gute Pasta

 

Los gehts: erstmal einen großen Topf mit Wasser und reichlich Salz für die Pasta ansetzen. Die Kräuterblätter von den Zweigen zupfen, alle, bis auf den Basilikum, fein hacken, die Stiele bitte aufbewahren. Basilikumblätter erstmal bei Seite legen. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken. Die Schältomaten über einem Sieb ausgießen, den Saft unbedingt auffangen (!), und ebenfalls fein würfeln. Falls ihr euch fragt warum nicht gleich passierte, oder gehackte Schältomaten: passierte sind zu flüssig und der Wassergehalt ist zu hoch und das gleiche gilt übrigens auch für die gehackten. Es mag Einbildung sein, aber mein Gefühl sagt mir, dass die ganzen Tomaten aus der Dose gehaltvoller sind und weniger Wasser enthalten.

In einem Saucentopf zwei bis drei Esslöffel Olivenöl erhitzen, direkt die abgezupften Kräuterstiele dazu geben – denn auch die enthalten ätherische Öle, die dem Öl Geschmack geben. Wenn es anfängt angenehm zu duften, Stiele entfernen und gehackte Zwiebel und Knoblauch hinzugeben. Achtung: Öl bitte nicht zu heiß werden lassen, lieber bisschen niedriger einstellen, denn verbrennen Zwiebel und Knoblauch entstehen unleckere Bitterstoffe. Beides glasig andünsten und in der Mitte des Topfbodens etwas Platz machen – die Gemüsewürfelchen einfach an den Rand schieben.

Das Tomatenmark mit in den Topf geben und kurz anrösten, dadurch karamellisiert das Tomatenmark und gibt der Sauce einen süßen, tomatigen Geschmack. Mit dem Saft der Schältomaten ablöschen, dann die Tomatenwürfel hinzugeben und die fein gehackten Kräuter unterrühren. Wenige Minuten einköcheln lassen.

In der Zwischenzeit dürfte das Nudelwasser kochen, oder? Nudeln also ab ins Wasser, Nudel-Alarm stellen, immer wenige Minuten unter der angegebenen Kochzeit, damit sie auch wirklich al dente garen – zwischendurch das Umrühren nicht vergessen!

Die Sauce in der Zwischenzeit mit Salz, Pfeffer und einem Hauch Cayenne abschmecken. Sollte die Sauce noch zu Säure betont sein kann man mit einer Prise Zucker nachhelfen. Parmesan reiben und die gezupften Basilikumblätter grob hacken.

Nudeln abgießen, auf großen Tellern mit der abgeschmeckten Sauce anrichten, mit dem Parmesan und Basilikum garnieren und schon heißt es:

Packt's An!

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