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Verwunschene Dachterrassen und versteckte Innenhöfe – Palais Sebban in Marrakech

In dem Augenblick, in dem Du den modern-kunstvoll gestalteten Flughafen verlässt, passiert es bereits: Du tauchst in eine Stadt ein, die sich so völlig anders als jede deutsche Stadt anfühlt. Der Taxifahrer chauffiert Dich innerhalb von zehn Minuten durch unübersichtlich-chaotischen Verkehr, vierspurig, wo nur zwei eingezeichnet sind. Hände gestikulieren wild. Hupen werden aus jedem erdenklichen Grund betätigt. Am Rückspiegel baumelt eine bunt-aromatische Mischung aus Duftbäumen. Ihr lasst den Djemaa el Fan, den „Platz der Gaukler“, hinter euch, biegt in eine kleine staubige Straße ein. Winzige Handwerksbetriebe, Apotheken und Straßenimbisse reihen sich aneinander. Ihr passiert einen Händler, der gerade seinen Esel belädt, werdet von Mopeds überholt, auf denen drei Männer sitzen und ein Kind steht. Vor einem kleinen Tor haltet ihr an, der Taxifahrer arbeitet sich langsam in die kleine Straße vor, links und rechts wenige Centimeter Platz. Ihr haltet an. „Bis hier hin und nicht weiter, die Straße in die ihr müsst ist einfach zu klein.“, versucht der Taxifahrer zu erklären. Zeigt in eine winzige Gasse. „Da geht’s zu eurem Riad.“, aus dem Nichts erscheint …