Alle Artikel mit dem Schlagwort: Pilze

Wunderbarer Herbstgenuss: Breznknödel mit Pilzrahm

Wenn morgens die Sonne scheint vor stahlblauem Himmel, die frische Luft um die Nase weht und man tief durch atmen kann. Wenn abends die Baumwipfel im goldenen Licht gebadet werden, die Blätter sanft im auffrischenden Wind rascheln und hier und da die ersten rot gelben Blätter zu Boden fallen. Dann wird es Zeit sich allmählich vom Sommer zu verabschieden und den Herbst in Empfang zu nehmen. Ich finde der Herbst kann einer der schönsten Jahreszeiten sein. Nicht nur wegen der wunderschönen Farben, die er in die Natur zaubert, sondern auch wegen der Köstlichkeiten, die er in seinem Körbchen mit sich bringt. Pflaumen und Quitten, Kürbisse, knackiges Grünzeug wie Feldsalat und Chicorée, Kohlrabi, Spitzkohl, Wirsing und natürlich Pilze en masse. Und da sind wir auch schon beim angestrebten Thema: Pilze. In unserer Küche sind sie bereits Dauergast. Mal bodenständig deftig gebraten und mit Rührei serviert als auch im edleren Gewand zum Filet gereicht, sie sind einfach zu verarbeiten und bieten gleichzeitig die volle kulinarische Bandbreite. Derzeit sind überwiegend Pfifferlinge, hier und da findet man vereinzelt auch …

Waldpilzessenz mit aromatisierten Pilzen und Schwarzes-Champignon-Crostini

So ihr Lieben, allmählich wird's festlich. Heute ist der dritte Advent und der ein oder andere unter euch fängt vielleicht sogar schon an das Weihnachtsmenü zu planen.  Letzte Woche gab es unser jährliches Gänseessen. Dieses Mal mit meinen Eltern, bei uns. Das Menü: Waldpilzessenz mit aromatisierten Pilzen und Schwarzes-Champignon-Crostini, Gänsebraten mit selbstgemachten Rotkraut und Orangen-Mohn-Schupfnudeln, zum Dessert Rotwein-Zwetschgen-Crumble mit Sauerrahm-Chashew-Eis. Und ja! Es war extrem lecker. Das Ganze hört sich nach extrem viel Arbeit an, um ehrlich zu sein: eigentlich muss man nur sich selber zu helfen wissen und dann kann man selbst nach einer langen Woche mal eben so am Samstag so ein Menü zaubern. Aber fangen wir mit dem ersten gang an, der Essenz. Eine Essenz, so haben wir uns zumindest geeinigt, ist etwas viel ehrlicheres als eine Suppe. Sie hat keinen Körper, Einlage oder Bindemittel wie eine Suppe oder gar ein Eintopf. Sie lebt lediglich von der Zutat die der Essenz ihren Geschmack verleihen soll. Und um so köstlicher wird sie wenn man sie noch mit zusätzlichen Konsistenzen kombiniert. Ein Spiel aus knusprig, …