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Tanica in Köln – das erste und damit auch das letzte Mal

Frühjahr 2016, das ehemalige El Gato auf der Engelbertstraße schließt seine Pforten und macht einem neuen gastronomischen Konzept Platz. Der Kopf dahinter: Gabriele Zanchetti. Ein alter Hase in der Kölner Gastro-Szene. Sein Name wird grundsätzlich in einem Atemzug mit dem seines Vaters genannt, Massimo. Exakt, der Massimo. Italiener, Alteburgerstraße, gefolgt vom Bagutta auf der Heinsbergstraße nur drei Jahre später. Tanica ist nun der dritte Streich und ist eine Hommage des Sohnes Gabriele an seinen Vater. Hinter Tanica versteckt sich nämlich der Spitzname des gestandenen kölner Ristoratori. Den Umbau und Einzug des neuen Lokals haben wir gespannt beobachtet. Das moderne, dennoch gemütliche Interieur hat der Engelbertstraße gut getan. Rustikale Holztische, sanfter Kerzenschein, gedimmtes Licht, gepaart mit offenem Mauerwerk und einer gut bestückten Bar. Als dann auch endlich die Speisenkarte vor dem Eingang hing war schnell klar: Das müssen wir probieren. Hier werden die klassischen Tellergerichte durch mehrere kleine Gerichte abgelöst, was vor allem Unentschlossenen die Entscheidung deutlich leichter gestalten und am Tisch nicht nur für verbalen, sondern auch kulinarischen Austausch sorgen soll. Zu siebt haben wir …