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Verwunschene Dachterrassen und versteckte Innenhöfe – Palais Sebban in Marrakech

In dem Augenblick, in dem Du den modern-kunstvoll gestalteten Flughafen verlässt, passiert es bereits: Du tauchst in eine Stadt ein, die sich so völlig anders als jede deutsche Stadt anfühlt. Der Taxifahrer chauffiert Dich innerhalb von zehn Minuten durch unübersichtlich-chaotischen Verkehr, vierspurig, wo nur zwei eingezeichnet sind. Hände gestikulieren wild. Hupen werden aus jedem erdenklichen Grund betätigt. Am Rückspiegel baumelt eine bunt-aromatische Mischung aus Duftbäumen. Ihr lasst den Djemaa el Fan, den „Platz der Gaukler“, hinter euch, biegt in eine kleine staubige Straße ein. Winzige Handwerksbetriebe, Apotheken und Straßenimbisse reihen sich aneinander. Ihr passiert einen Händler, der gerade seinen Esel belädt, werdet von Mopeds überholt, auf denen drei Männer sitzen und ein Kind steht. Vor einem kleinen Tor haltet ihr an, der Taxifahrer arbeitet sich langsam in die kleine Straße vor, links und rechts wenige Centimeter Platz. Ihr haltet an. „Bis hier hin und nicht weiter, die Straße in die ihr müsst ist einfach zu klein.“, versucht der Taxifahrer zu erklären. Zeigt in eine winzige Gasse. „Da geht’s zu eurem Riad.“, aus dem Nichts erscheint …

Barcelona – eine Stadt zwischen "rauxa y seny"

Wir lassen den Regen Kölns hin­ter uns und machen uns auf zum Flughafen. Barcelona heißt das Ziel und nach nur 2,5 Stun­den landen wir am Flughafen El Prat. Mit dem Taxi geht es nach einer ca. 30-minütigen Fahrt zum Hotel Claris. Der Check-In gestal­tet sich unkompliziert und entgegenkommend, dazu ein Glas Cava. Nach einer kurzen Erfrischung treten wir ein ins nächtliche Leben von Barcelona. Der Abend ist mild, es ist 21.30 Uhr. Barcelona schläft noch lange nicht. Aus den vielen Kneipen und Restaurants dringt das Geklapper von Besteck und Geschirr auf die Straßen. Volle Tabletts werden von flinken Kellern an Tische gebracht. Man hört Korken knallen, Gelächter und Musik. Zu Fuß laufen wir durch das abendliche Treiben bis zum Plaça del Olles, das Ziel: Cal Pep, eine der angeblich kleinsten Tapas Bars in Barcelona und wer Glück hat, der ergattert sogar einen der beliebten Plätze an der Theke. Einmal Platz genommen wird lediglich gefragt ob man Fisch möge, danach gibt’s kein Zurück. Der perfekt einstudierte Küchentanz zaubert cloïsses amb pernil (Venusmuscheln in einem kräftigem Weissweinsud …