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Kimchi!

Ich glaube jedem von uns, der auch gerne mal asiatisch essen geht, ist Kimchi bereits über den Weg gelaufen. Meistens in Form von scharf-sauer eigelegtem Chinakohl, der wunderbar zu Fleischgerichten schmeckt aber auch in gebratenem Reis oder Suppen verkocht wird. Was ich bisher allerdings auch noch nicht wusste ist, dass Kimichi eigentlich die Zubereitungsart bezeichnet und nicht das Gemüse an sich. Im Prinzip kann jedes Gemüse zu Kimchi gemacht werden, nur die uns bekannteste Variante ist nun mal die aus Chinakohl. Kimchi ist eine traditionelle koreanische, auf Milchsäuregärung basierende Zubereitungsart und ist eigentlich mit unserem Sauerkraut gleichzustellen – nur dass wir eben Weißkohl verwenden und ihn nicht ganz so scharf würzen. Das Interessante an Kimchi ist, dass durch den Fermentierungsprozess das Gemüse erstens haltbar gemacht wird und zweitens aber aufgrund der vielfältigen Nährstoffe und Vitamine, er eine ideale Nahrungsquelle darstellt. Kimchi aus Blattgemüse ist zum Beispiel besonders reich an Vitamin A. Vitamin C wird von Chili, aber auch grünen Zwiebeln beigesteuert. Zudem finden sich Eisen, wertvolle Proteine, Mineralien und bis zu 17 verschiedene Aminosäuren wieder. Darüber hinaus wirken die während der Fermentation entstehende Milchsäure und Essigsäure keimtötend. Die im Kimchi enthaltenen Ballaststoffe fördern die …