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Mit Südtiroler Speck und Nebel durch Hamburg – die alte Elbperle

Hachja, Hamburg – ich sachet euch! Wenn ich nicht inzwischen schon beinahe zu fest im Rheinland verwurzelt wäre, würde ich die alte Elbperle zu meiner Heimat machen. Das Flair der Stadt ist einfach einmalig. Ich male mir dann immer aus wie in einem kleinen Holzboot, mit Aussenmotor versteht sich, morgens über die Elbe tucker. Zu meinen Füßen eine Thermoskanne mit heissem Tee, in meiner Linken ein dampfender Becher, in der Rechten die Pinne. Und so fahr ich dann zur Arbeit. Grüß unterwegs Kalle und Fritz „Moin Jungs!“, hol meine Fischbrötchen ab, „Machste mir wieder das Übliche – aber mit Zwiebeln dieses Mal!“, um dann irgendwo in der Speicherstadt anzulegen und mit Blick auf die Ewig-Unfertige meinen Rechner hochzufahren. Ja, ja, ich weiss, ich weiss, aber ein Mädchen muss auch mal träumen dürfen!

Vor zwei Wochen durfte ich dann endlich auch mal wieder in meine Traumstadt eintauchen. Zwar nicht mit Boot, aber dafür mit Tom! Was ihr nämlich bisher noch nicht wusstet, wir haben an einem Wettbewerb teilgenommen, Achtung! Haltet euch fest: Der Südtiroler Speck g.g.A hat nämlich zu einem Rezept-Wettbewerb aufgerufen. Das Motto: Südtiroler Speck trifft Fisch & Meeresfrüchte! Und auf die Food-Blogger mit den 10 besten Kreationen mit Speck und Fisch wartete am 15. November der Final-Workshop mit Sternekoch Jörg Trafoier vom Restaurant Kuppelrain in der Hamburger Kochschule „Kev’s Kitchen“.

Hamburg + Jörg Trafoier + Speck + Meeresfrüchte = Mitmachen müssen! Und, sonst würd ich ja den Post auch gerade nicht schreiben, die Top 10 haben wir gemacht. Unsere Einreichung: Kopfsalatrisotto mit gebratenen Jakobsmuscheln mit Pfifferlingen und weissem Südtiroler Speckschaum (Rezept folgt natürlich auch bald!).
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Also hieß es Mitte November Sachen packen, Socken nicht vergessen und ab ins Auto – „Hamburg wir kommen!“. Tom ist gefahren, ich hab die meiste Zeit geschlafen, wie es sich halt so gehört, für eine aufmerksame Beifahrerin. Die Stimmung in Kev´s Kitchen, war einfach großartig. Mit einem Glas Sekt in der Hand, begann eine erste Verkostung des Südtiroler Specks, während alle Teilnehmer gespannt in die Runde grinsten. Nach einer kurzen Präsentation über Südtirol (da muss ich dringend mal wieder hin!) und der Herstellung des beworbenen Specks (einfach köstlich!) ging’s dann auch ans Eingemachte: Die Verkündung der Top 4. Es war ja schließlich ein Wettbewerb und um den ersten Platz sollte live und vor Ort gekocht werden. Hölle, war ich aufgeregt und was meint ihr wie mein Herz erst gepumpert hat, als wir dann auch noch die Top 4 gemacht haben. Schneller als gedacht schmissen wir uns in Schürzen, bewaffneten uns mit Kochlöffeln und der Geheimwaffe Daniela von Danielas Foodblogs, die uns während des ganzen Kochprozesses tatkräftig unterstütze.

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In der ersten Runde bereiteten wir drei Teller für die Jury vor. Dabei schwirrten Jörg Trafoier samt Sohn Kevin um uns rum, schauten skeptisch in unsere Töpfe und gaben uns hilfreiche Tipps. Auch Koch und Foodstylist Ronny Loll ließ sich nicht lumpen und nahm jede einzelne Komponente unserer Gerichte auseinander und zeigte uns wie wir sie perfekt auf den Tellern orchestrieren können. Ihr glaubt gar nicht wie viel man innerhalb von 90 Minuten lernen kann. Nachdem die Juryteller schließlich serviert waren, hieß es dann – nun mit Glas Wein in der Hand und deutlich entspannter – für die ganze Truppe kochen.

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An einer langen Tafel verbrachten wir gemeinsam den Rest des Abends. Durften alle vier Gerichte kosten und dazu wunderbaren Südtiroler Wein genießen. Herrlich, nicht nur das Essen, sondern auch die Gesellschaft und zwar so herrlich, dass Federica von „By Fede“ und wir uns direkt verabredet haben um im nächsten Frühjahr bei Jörg einen Kochkurs zu besuchen.

Wir freuen und bedanken uns bei Südtiroler Speck g.g.A für das tolle Event!

An der Stelle auch ein großer Dank an die Jungs von Kev’s Kitchen. Marcel war unser Fels in der Brandung an dem Abend, an Fotograf Lutz Jäkel, der unsere Teller fotografisch perfekt inszeniert und abgelichtet hat und natürlich an Organize Communications für die perfekte Organisation – bei denen ist der Name Programm!

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p.s. Den ersten Platz haben wir nicht gemacht, ich hab das Risotto verpfeffert … 😉
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p.p.s. Alle Bilder wurden von Fotograf Lutz Jäkel geschossen!

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