Köln

Glaubt denen nicht, die behaupten Köln sei eine kulinarische Diaspora. Ihr müsst nur an den richtigen Orten suchen. Hier sammeln Tom und ich unsere Lieblingslokalitäten vom Imbiss bis zum Gourmet-Restaurant.

 

Kölle’s Beste:

Capricorn i Aries – Die Bistroküche im „Capricorn i Aries“ ist souverän und fein. Auch das Ambiente ist gemütlich. Eine Brasserie – klassischerweise zwischen Bistro und Restaurant angesiedelt – steht für rustikale Genüsse, doch hier wird mehr geboten.
Restaurant Poisson – Kreative Fischküche auf höchstem Niveau in feinstem Ambiente.
Amabile – Kreative, experimentierfreudige Küche. Phantasievolle Zubereitungen mit französisch-mediterranem Schwerpunkt.
Ox & Klee – Das Restaurant Ox & Klee ist die günstigste Gelegenheit in Köln, moderne Spitzenküche kennenzulernen.
Christoph Paul’s im Hopper Er ist wieder hier – Christoph Paul kehrt zurück nach Köln. Nachdem im Restaurant des Hopper Hotels im Belgischen Viertel längere Zeit nur das Frühstück für die Hotelgäste serviert wurde, kommen die stimmungsvollen Räume jetzt zu neuen Ehren. Zu verdanken ist das Spitzenkoch Christoph Paul. Sein gastronomisches Konzept beschreibt er als regional mit französischen Einflüssen.

 

Deftisch – ävver herzlisch:

Brasserie Marie – Eine französische Brasserie mit kölschem Brauhaus-Touch und norwegischem Geschäftsführer.
Guten Abend – Das Bio Restaurant im Herzen von Köln.
Fertig – Ein außergewöhnlicher Spagat zwischen der gutbürgerlichen deutschen und der fein, aromatischen französischen Küche, den man so, in dieser Qualität leider viel zu selten zu schmecken bekommt.
Scherz – Das Scherz Restaurant steht für eine österreichische Küche, klar zubereitet mit starken Aromen und aus fachmännischer Hand. Hier ein Artikel, der im KStA erschienen ist.
Limbourg – Das stimmungsvolle Ambiente mit Kerzenschein, Kronleuchtern, Barockspiegeln und Ziegelmauerwerk bietet einen perfekten Rahmen für romantische Dates, stilvolle Weihnachtsfeiern oder fröhliche Familientreffen.
Haus Scholzen – Hier speisen die Gäste generationsübergreifend: Von rüstigen Altmeistern bis zu jungen Ehrenfelder-Hippster.
Sorgenfrei – Die unkomplizierte, lebendige Atmosphäre, vor der Tür das Belgische Viertel, drinnen Regale voller Flaschen, entspannte Gäste, geschliffene Holztische.
Hase – Mittags präsentiert sich eine nicht übertrieben pompöse und vor allem preislich interessante Karte mit Kalbshaxensalat mit marinierten Rüschen und Löwenzahn oder aber eine Perlhuhnbrust mit Chorizo-Kartoffeltortilla mit
geschmortem Fenchel. Zum Abend schlägt der Hase einen Haken und mutiert die in einer ruhigen Seitenstraße gelegene Location zu einer Bühne für die Kölner Hautevolee-Szene. Uns findet ihr bevorzugt mittags beim Hase zu Tisch.
Yo! – Das hübsche Ecklokal im Vintage-Look versorgt das Belgische Viertel mit Tellergerichten nach Großmutters Rezepten. Die gibt’s als kleine Happen oder aber als normale (durchaus eher üppige) Portionen.
Metzger & Marie – Konzept: gute Zutaten, gut gekocht, einfache, klassische Genüsse, blanke Holztische statt gestärkte Decken. Tradition statt Innovation.
Feynsinn – Vor nunmehr zehn Jahren wurde dieses schöne Café und Restaurant am Rathenauplatz eröffnet. Was als gemütliches Café mit kleinen Speisen und einzigartigen Scherben-Lüstern unter einem blauen Renaissancehimmel begann, ist ein beliebter Veedelstreffpunkt, aber auch noch viel mehr geworden. Egal ob Frühstück oder ein gemütliches Sonntagsessen, das Feynsinn überzeugt mit guter Qualität, bodenständiger Küche und fairen Preisen.

 

Wenn nit Kölsch, watt dann?

Massimo – Den wichtigsten Tipp vorweg: Am besten schon bei Öffnung um 17 Uhr aufschlagen, maximal 10 Minuten später. Sonst kriegt man hier kaum einen Platz.
Toscanini – Top-Adresse für sensationell gute Pizza.
Pepe – Szene-Hotspot im Belgischen Viertel. An lauen Sommerabenden quillt die Terrasse förmlich über.
Mercato Deluxe – Im stilvollen Altbau mit dicken Mauern und vergitterten Fenstern sitzen wir an langen Tafeln auf gepolsterten Holzbänken.
Momotaro – Bestes japanisches Essen in netter Atmosphäre im Herzen Kölns.
Kaizen Tradition trifft Moderne. Authentische japanische Küche, zubereitet von traditionellen japanischen Köchen.
1980 Bahn Mi In der Bobstraße hat Hoa Hiep Lam, der auch als Koch im Restaurant Joie Viet überzeugt, das Cafe 1980 eröffnet. Er backt selbst und belegt mit guten Zutaten (z.B. mit eigener Enten-Paté statt Schweineleberwurst). Und verkauft die besten Banh mi der Stadt.
Bar Celentano Die Osteria ist schon lange kein Geheimtipp mehr. Die Hausmannskost ist so grandios, dass die Gäste aus allen Ecken in den Kölner Norden pilgern.
Il Bagutta Das Schwester-Restaurant von Massimo im Belgischen Viertel.
Blauer König – Wer links satt hat, fährt halt mal raus nach rechts und sollte unbedingt beim Blauen König einkehren! Mitten in einem Köln-Kalker Wohngebiet versteckt serviert der Blaue König vegetarische aber auch herrliche Fleisch- und hausgemachte Pastagerichte. Der lange Weg lohnt sich und danach kann man entspannt noch in der Sünner Brauerei einkehren.

To Go? Is datta nit in Afrika?!

Beirut – Setzt euch, lest mal die Karte und lasst euch überraschen, was diese winzige libanesische Küche so alles kann. Schon der Vorspeisenteller bietet eine tolle Vielfalt.
Habibi – Der Kult-Imbiss im Kwatier-Latäng für Arabisches Essen.
Freddy Schilling – Als Hommage an einen der großen deutschen Hamburger Pioniere steht Freddy Schilling – Die Hamburger Manufaktur für hausgemachte Burger aus nachhaltig erzeugten Rohstoffen.
Woosch – Futtern wie bei Muttern: Woosch kocht „Traditional German Fast Food“ Wo Woosch drauf steht, ist auch Woosch drin. Im ehemaligen Woosch ist jetzt das Surf & Turf, ist aber noch ungetestet
Fette Kuh – Ein Muss für alle Burger-Fans, Achtung rechnet Wartezeiten ein.
Bad Ape – In diesem 15qm Lokal könnt ihr nicht nur zwischen leckeren Apewiches, exotischen Suppen und den knackigen Salapes wählen, sondern euch auch auf altbewährte Verfahren wie Einwecken freuen. Das Brot ist selbst gebacken, die Salapes jeden Tag frisch zubereitet, die Ochsenbrust 36h lang geschmort, immer mit dem Ziel die individuellen Stärken jeder Zutat hervorzuheben.
You You Noodlehouse – Meine Nummer 1 Anlaufstelle für heisse Chinese Suppen, mit selbst gemachten Nudeln und frisch gekochten, kräftigen Brühen.
Fischparadies – Backfischbrötchen, aber auch ‚anspruchsvollere‘ Fischgerichte werden hier in autentischer Atmo zubereitet. Pro Tip: Nebenan ist das Vogels Brauhaus. Während der Wartezeit einfach nebenan ein kühles Gaffel genießen. Das Kölsch kann man dann ins Fischparadies mit nehmen.
Oruc – Mein Lieblingskepab in Köln. Unprätentiös, man kann im Fenster sitzen, das Lammfleisch ist saftig und würzig, das Brot kross und im Laden selbst gebacken. Findet man leider nicht mehr so oft.

 

Frühstücken wie e prinzje

Café Orlando – Seit Jahrzehnten das Frühstücks-Mekka des ganzen Veedel.
Spitz – Auf der Speisekarte der Szenelocation gibt es von der guten alten Schmalzstulle bis zu Spezialitäten aus der Wurstküche, Schnitzel & Co. eine große Auswahl. Besonders das à la carte Frühstück weiß zu überzeugen: Strammer Max, Apfelpfannkuchen, Müsli, Joghurt, Käsefrühstück u.v.m.
Café Sehnsucht – In dem Biozertifizierten Café stehen Ökoprodukte und Selbstgemachtes auf der Tagesordnung. Besonders für die frisch gebackenen Pancakes stehen Stammgäste regelmäßig Schlange.

 

Foodmärkte

Meet & Eat – Der Kölner Wochenmarkt mit Street-Food-Charakter – das beschreibt Kölns Naschmarkt „Meet and Eat“ treffend. Händler und Food Trucks verkaufen jeden Donnerstag zwischen 16 Uhr und 21 Uhr hinter der Hahnentorburg am Rudolfplatz frisch zubereitete Speisen, Lebensmittel und andere Waren.

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