Alle Artikel in: Sommer

Saisonaler Genuss: Dicke Bohnen mal ohne Speck!

Ende Mai bis Ende Juli sind bei uns wieder frische Dicke Bohnen, (auch Saubohnen, Fava Bohnen, Pferdebohnen, Faberbohnen oder Puffbohnen genannt), erhältlich. Zwar war die Dicke Bohne lange Zeit als „Arme-Leute-Essen“ verrufen, doch heute erfreut sie sich zunehmender Beliebtheit. Bei uns ist diese Frucht besonders in Kombination mit deftigen und eher bodenständigen Gerichten bekannt. Richtet man den Blick allerdings Richtung Mittelmeer findet man einen sehr viel experimentelleren Umgang und die mediterrane Frische macht die Dicke Bohne zu einer wahren Delikatesse. Botanisch gesehen gehören Dicke Bohnen übrigens gar nicht zu den Bohnen, sondern zu den Wicken. Sie ist eine mit einem kräftigen Stengel bis 100cm hoch wachsende Hülsenfrucht. In ihren oberen Blattachsen sitzen rein weiße oder schwarzweiße Blüten. Und aus eben diesen Blüten entwickeln sich die langen, dickschaligen Hülsen, die in ihrem samtig weichen Inneren die zarten Samen schützend umhüllen. Dicke Bohnen sind äußerst nahrhaft und sehr sättigen, enthalten jedoch relativ wenig Kalorien. Der wichtigste Inhaltsstoff ist allerdings das Eiweiß. Der Eiweißgehalt bei der Dicken Bohne kann bis zu 24% betragen, was sie mit Fleisch oder …

Kross gebratener Zander auf zitronigem Perlgraupenrisotto mit Kräuterseitlingen

Spürt ihr es auch? Die Sonne? Seitdem die sympathische Wetterfee im Ersten angekündigt hat, dass eine kleine Hitzewelle im Anmarsch ist stehe ich andauernd am Fenster und drück mir die Nase in sehnsüchtiger Erwartung platt. Allmählich, ganz allmählich hab ich auch das Gefühl, dass sie durch kommt. Manchmal erwische ich mich selber wie ich an einer grünen Fußgängerampel stehe mit geschlossenen Augen und das Gesicht einfach in Sonne halte. Es tut so gut. Die Wärme, wie sie sanft und liebevoll über die Haut streichelt und einen auf die Stirn küsst. Heute ist sie noch etwas verhalten. Bedeckt sich immer wieder schüchtern mit ihrem weißen Wolkenkleid, aber ab morgen – ab morgen hat sie uns allen T-Shirt- und Sandalen-Wetter versprochen. Und passend zum anstehenden Sommerwetter gibt’s heute mal weniger schwere Worte und dafür ein leichtes sommerliches Fischgericht, das besonders gut bei schönstem Sonnenwetter schmeckt. Habt ihr denn bereits was für kommenden Tage geplant? Wie und wo verbringt ihr die heißesten Tage des bisherigen Jahres und vor allem: Was werdet ihr kochen? Ein SuperSonnenGruß aus Köln an …

Ein kulinarischer Blick gen Westen: Karibisches Jerk-Chicken

Während Tom beim Champions League Finale mit fiebert, Weidenfeller zum vierten Mal erfolgreich einen gefährlichen Bayern-Torschuss abgewehrt und Robben zum zweiten Mal bereits eines seiner berühmt berüchtigten Solis in den Sand gesetzt hat, konzentrier ich mich lieber mal wieder auf meinen Blog. Kleiner Witz am Rande: Welche Tiere können kein Fussball spielen? Robben! Hihihihhihihihi … Was? Ihr wollt noch einen? Na gut: Sagt ein Richter zum Angeklagten: „Ich habe eine schlechte und eine gute Nachricht für Sie! Zuerst die Schlechte: Sie werden erschossen. Die Gute: Robben schießt!“, LOLOLOLOL … Ach, verdammt jetzt wollt ich gerad etwas schreiben und mir fällt das Wort nicht mehr ein. Wie sagt man noch auf Holländisch „Final-Niederlage?“ … Achja!!! Jetzt hab ich’s wieder „Heimrobben!“. HIHI … So, jetzt aber wirklich Schluss hier! Sonst wird das alles nichts und außerdem sind wir erst bei der 23. Spielminute und wie ich Tom immer so weise sage: bis zur 90. mindestens ist alles noch offen. Heute steht nämlich mal wieder ein kulinarischer Ausflug an und zwar in die Karibik. Um genauer zu sein …

Sonntagsbäckerei – Cheesecake mit Zitronensauce

Kennt ihr diese kleinen perversen Küchlein im Glas, die zur Zeit eigentlich in jedem gut sortierten Supermarkt erhältlich sind, die aus London? *Gü-hüstel* Uuuuuuuuuuuuuah! Die sind so unglaublich lecker. Meine absolute Lieblingssorte ist Lemon Cheesecake. Nur ausgerechnet die gibt es so gut wie gar nicht bei uns. Nur doofe Schwarzwälderkirsch und Schoko. Klar sind die auch lecker, aber ich will nun mal Lemon Cheesecake – manno! Und da ich in so welchen Situationen immer den Spruch meiner Mutter im Sinn hab „Dann mach’s doch einfach selber!“ – der trotz gewissem Wahrheitsgrad, das Potenzial beherbergt einen wahnsinnig machen zu können – habe ich mich in die Küche gestellt und habe einen Lemon Cheesecake gebaut. Ich nenne ihn: Cheesecake mit Zitronensauce – serviert im original Glas … Und da ist es wieder: Uuuuuuuuuuuuuah! Sonntagsbäckerei – Cheesecake mit Zitronensauce*