Alle Artikel in: Noch heiß: alles auf dem Ofen

Egal ob Auflauf, Tarte, Kuchen oder Plätzchen – hier kommt alles aus dem Ofen!

Rhabarber-Käse-Streuselkuchen

Also, wie ihr ja alle wisst bin ich nicht die große Bäckerin. Aber wenn ich mal backe – dann richtig! Seit einiger Zeit grinst mich nämlich der frische Rhabarber an, den es jetzt überall gibt. Und wenn ich etwas liebe, dann ist es Kuchen mit Rhabarber. Dieses herrliche Gemüse lässt sich nämlich wunderbar in süßen Nachspeisen, Kuchen und Tartes verarbeiten. Gemüse? Gemüse! Rhabarber ist ein Knöterichgewächs, das mit der Sauerampfer verwandt ist, und von April bis Juni Saison hat. Interessanter Weise stammt Rhabarber nicht aus unseren heimatlichen Gefilden sondern aus der Himalajaregion. Erst im 18. Jahrhundert fand er seinen Weg über Russland nach Europa. Der erste gewerbsmäßige Anbau erfolgte schließlich erst im 19. Jahrhundert in Hamburg-Kirchwerder und breitete sich vom Norden Deutschlands Richtung Süden aus. Und heute ist er aus unseren Kuchen, Marmeladen, Saftschorlen und Kompotten nicht mehr weg zu denken. Beliebt ist Rhabarber aber nicht nur wegen seines fruchtig-sauren Geschmacks, sondern auch wegen seiner wenigen Kalorien – gerade mal 13 Kalorien pro 100 Gramm. Dafür ist er aber geladen mit wertvollen Mineralstoffen wie Kalium, …

Zaubert Hüttenflair in eure Winterküchen: Käseschmarrn mit Specksalat

Es ist mal wieder so weit, das Fernweh hat mich voll im Griff. In meinem Browserverlauf sind nur noch Google-Maps Aufrufe verzeichnet mit den exotischsten Zielen auf dieser Welt, die man sich nur vorstellen kann und draußen wütet das trostloseste Wetter überhaupt. Und während ich schon die 100ste absurdeste Reiseroute gesteckt, durch gerechnet und wieder verworfen habe genießen bestimmt einige von euch gerade den Charme und Zauber einer kleinen, rustikalen, romantischen Skihütte mit karierten Tischdecken, Kerzen und einem knisterndem Kaminfeuer inmitten verschneiter Alpengipfel. Wir gerne wäre ich jetzt auch da. Manchmal bin ich schon etwas neidisch auf euch Skifahrer. Die kristallklare Bergluft auf der Haut zu spüren, während ihr todesmutig einen Hang, links und rechts gesäumt von ins Unendliche stürzendem Abgrund, bezwingt, um am frühen Abend mit brennenden Muskeln und Adrenalin durchströmt in einer der Almen einzukehren um köstliche regionale Küche zu schlemmen. Ja, manchmal denke ich das würde ich auch gerne können. Manchmal erröte ich sogar ein wenig wenn ich umzingelt von Skifahrern, ihren Geschichten und Erlebnissen lauschend, nach meinem letzten Skiurlaub gefragt werde, …