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Kimchi!

Ich glaube jedem von uns, der auch gerne mal asiatisch essen geht, ist Kimchi bereits über den Weg gelaufen. Meistens in Form von scharf-sauer eigelegtem Chinakohl, der wunderbar zu Fleischgerichten schmeckt aber auch in gebratenem Reis oder Suppen verkocht wird. Was ich bisher allerdings auch noch nicht wusste ist, dass Kimichi eigentlich die Zubereitungsart bezeichnet und nicht das Gemüse an sich. Im Prinzip kann jedes Gemüse zu Kimchi gemacht werden, nur die uns bekannteste Variante ist nun mal die aus Chinakohl. Kimchi ist eine traditionelle koreanische, auf Milchsäuregärung basierende Zubereitungsart und ist eigentlich mit unserem Sauerkraut gleichzustellen – nur dass wir eben Weißkohl verwenden und ihn nicht ganz so scharf würzen. Das Interessante an Kimchi ist, dass durch den Fermentierungsprozess das Gemüse erstens haltbar gemacht wird und zweitens aber aufgrund der vielfältigen Nährstoffe und Vitamine, er eine ideale Nahrungsquelle darstellt. Kimchi aus Blattgemüse ist zum Beispiel besonders reich an Vitamin A. Vitamin C wird von Chili, aber auch grünen Zwiebeln beigesteuert. Zudem finden sich Eisen, wertvolle Proteine, Mineralien und bis zu 17 verschiedene Aminosäuren wieder. Darüber hinaus wirken die während der Fermentation entstehende Milchsäure und Essigsäure keimtötend. Die im Kimchi enthaltenen Ballaststoffe fördern die …

Der beste Linsensalat der Welt!

Also, ich muss ja ganz ehrlich sagen, ich lieben Linsen! Eigentlich Hülsenfrüchte allgemein. Egal ob als Suppe, Eintopf, Salat oder in Form von kleinen Bällchen mit einem fruchtigen Chutney, sie sind so unglaublich vielfältig einsetzbar, gesund und einfach köstlich. Aber dieser Salat ist wirklich etwas ganz Besonderes. Zugegeben, die Menge an Zutaten könnte etwas lang erscheinen, aber auf den zweiten Blick werdet ihr fest stellen, dass es sich um überwiegend Gewürze handelt, die ihr wahrscheinlich sogar zum größten Teil Zuhause habt. Der Salat ist ein super Zwischendurch Snack, ist bei jedem Fondue ein wunderbarer Begleiter und wenn wir irgendwann mal wieder Sommer haben sollten ist er super für Picnics und Grillevents an lauen Sommerabenden. Hauptdarsteller sind die sogenannten "Du Puy" Linsen, die auch als "Kaviar des armen Mannes" bezeichnet werden. Sie sind sehr viel kleiner und runder als Tellerlinsen, behalten ihre Form selbst nach dem Kochen und entwickeln einen schon fast erdig / nussigen Geschmack. Grüne, rote, braune Linsen zerfallen gerne beim Kochen, weswegen sie überwiegend für Suppen eingesetzt werden. Alternativ können auch Belugalinsen verwendet …

Gebackener Tandoori-Blumenkohl

Wenn man einen Freund hat der behauptet Kohlgemüse nicht zu mögen muss man sich eben etwas einfallen lassen um ihn doch auf den Tisch zu kriegen – und zwar so, dass er auch gegessen wird. Denn ich liebe Kohl! Aber wenn Brokkoli als Brech-oli und Wirsing als Würg-ing geschimpft wird, kann das manchmal zu einer Herausforderung führen. Aber manchmal muss man da einfach durch und sich trauen. Um den Blumenkohl möglichst widerstandslos servieren zu können habe ich ihn am Abend vorher mit einer Tandoori-Paste mariniert. Die Gewürzmischung – bestehend aus Kurkuma, Cumin, Fenchel- und Koriandersaat, etwas Chili, Kardamom und anderen orientalischen Schätzen – wurde angerührt mit cremigen Joghurt, Zwiebeln sowie Knoblauch und feinstens püriert.  Den Blumenkohl gleichmäßig mit der Paste überziehen, mindestens 2 Stunden, am besten über Nacht ziehen lassen, im heißen Ofen knusprig ausbacken und mit einer frischen Joghurt-Sauce und viel Zitronensaft servieren. Einfach – köstlich! (sagt sogar Tom und ich freue mich) Gebackener Tandoori-Blumenkohl Rezept für 2 bis 3 2EL Kurkuma 2EL scharfes Paprika 1 gute Messerspitze gemahlene Nelke 1/2 frische Muskatnuß, gemahlen 2EL Koriandersaat …

Zitroniges Graupen-Kräuter-Risotto mit Parmesan

Manchmal sind es die besonders einfachen Dinge, die besonders lecker schmecken. Graupen – ich weiss überhaupt nicht wann ich das letzte Mal in meinem Leben Graupen gegessen haben soll. Ich weiss,dass ich sie mal in Form von Eintopf gegessen habe, kann aber nicht behaupten, dass sie mir als besonders schmackhaft, bzw. überhaupt in Erinnerung geblieben sind und da es sie eigentlich nie bei uns Zuhause gab, haben sie bisher auch nicht in unserem Speiseplan gepasst. Bis heute! Ich muss ja ehrlich zugeben, dass meine Mutter mich auf die Idee gebracht hat. Sie rief mich eines Tages an und bat mich für sie Perlgraupen zu kaufen. Ich fragte sie ganz erstaunt ob sie das wirklich ernst meine, sie hätte doch sonst immer gesagt sie möge keine Graupen und da erzählte sie mir von ihrer neu entdecken Vorliebe für Graupenrisotto. Verkehrt hörte es sich nicht an, man kann ja auch aus Sonnenweizen ein köstliches Risotto kochen, wieso also nicht auch aus Graupen?! Und so kam es, dass es bei uns ein Grauperisotto gab – oder sollte es …

Limetten-Chili-Spitzkohl-Salat mit Mango und Cashews

Vor Kurzem waren wir bei Freunden zum Grillen eingeladen. Neben fleischigen Köstlichkeiten gab's ausserdem einen Spitzkohl-Salat mit getrockneten Aprikosen und Cashews zum rein knien. Am liebsten hätte ich die Schüssel konfisziert und den Salat alleine im stillen Eckchen inhaliert – bisschen Gollum oder? Klar war jeden Falls, dass ich diesen Salat so was von nach machen musste und gestern war's dann auch so weit. Er ist etwas anders geworden, als das ursprünglich bei Freunden probierte Rezept – überrascht? Nicht wirklich!  Leicht asiatisch angehaucht, abgeschmeckt mit viel frischer Limette, Chili, Koriander, saftig süßer Mango und Kreuzkümmel … Aber überzeugt euch selbst. Passt als Beilage zu Grillgut, eigentlich Fleisch allgemein, Meeresfrüchten oder einfach so, als köstlich leichter Snack zwischendurch. Limetten-Chili-Spitzkohl-Salat mit Mango und Chashews